Im Rahmen seines Besucherprogramms von MdEP Arne Gericke (FREIE WÄHLER), durfte ich bei seinem Besuchsprogramm im Landkreis Landshut teilnehmen und mich beim Austausch/Diskussion mit kommunalen Mandatsträgern, Firmen/Betrieben einbringen.

Zudem standen mehrere Gespräche bzgl. des Bundesfachausschusses der FREIEN WÄHLER für Wehr- und Sicherheitspolitik auf der Agenda.

Die Besuchergruppe bestand aus:
- MdEP Arne Gericke (FREIE WÄHLER)
- Thilo Tiede (Referent MdEP Arne Gericke)
- Armin Hillingshäuser (Vorsitzender FREIE WÄHLER Rheinland-Pfalz der Bezirksvereinigung Nord)
- Hans Martin Grötsch (Vorsitzender FREIE WÄHLER Bundesfachausschuss Wehr- und Sicherheitspolitik)
- Heinz-Günther Scheffer (Mitlgied FREIE WÄHLER Bundesfachausschuss Wehr- und Sicherheitspolitik)
- Martin Söll (Organisator, Vorstand FREIE WÄHLER Wurmsham und Mitlgied FREIE WÄHLER Bundesfachausschuss Wehr- und Sicherheitspolitik)

Weiter ging es vor dem Lichtmess-Empfang nach Pauluszell zum Besuch des "Winkl-Hofes", der neben seinen Aronia- und Apfelplantagen auch Alpakas hält. Hier konnte man viel sehr inovative Ideen erfahren und ich bin sehr beeindruckt wie die schlechte Apfelernte des vergangenen Jahres gemeistert wurde und es trotzdem die leckeren Apfelchips gibt 🙂 Ich gebe es zu, diesen Apfelchips bin ich verfallen.
Ein guter Vertreter für die Region auf der "Grünen Woche" in Berlin.

Herzlichen Dank für die leckeren Kostproben und weiterhin viel Erfolg mit wenig Bürokratie!

Facebook-Account MdEP Arne Gericke
"„Wir müssen den Landwirt wieder mehr in der Vielfalt seiner Leistungen sehen: Vom Landschaftspfleger und Artenschützer über den Arbeitgeber und Unternehmer bis hin zum Energieproduzenten und Lehrer“ - mein Plädoyer beim Besuch des beeindruckenden Biobetriebs "Winklhof" der Familie Huber in Pauluszell. Kleiner Tipp: Den Saft der Aronia-Beere müsst ihr unbedingt mal probieren - der schmeckt nicht nur super, der ist auch noch gesund! #EuerArne "

Homepage MdEP Arne Gericke:

"Europa auf dem Winklhof: Lob für den Bio-Landwirt als Garant der Artenvielfalt

PAULUSZELL. „Wir müssen den Landwirt wieder mehr in der Vielfalt seiner Leistungen sehen: Vom Landschaftspfleger und Artenschützer über den Arbeitgeber und Unternehmer bis hin zum Energieproduzenten und Lehrer“, so die Aussage des Europaabgeordneten Arne Gericke (FREIE WÄHLER) bei seinem Besuch am Winklhof der Familie Huber in Pauluszell. Als Vollmitglied im Umweltausschuss des Europaparlaments, so der Abgeordnete, sei es ihm wichtig, „eine Politik zu gestalten, die sich an der Realität derer orientiert, die sie nachher umzusetzen haben“. Und gerade die bäuerliche Landwirtschaft und Biobetriebe seien dabei „verlässliche Gratmesser und Partner“. Begleitet wurde der Abgeordnete vom Wurmshamer FW-Vorsitzenden Martin Söll und einer Delegation aktiver Kommunalpolitikern aus ganz Deutschland.

So hatte der aus Rostock stammende Parlamentarier denn auch eine Reihe an Themen und Fragen im Gepäck, die bei der Hofführung mit Landwirt Josef Huber zur Sprache kamen. So sei es ein Ziel der Freien Wähler in Brüssel, die gemeinsame EU-Agrarpolitik so auszugestalten, dass man die mittelständische, familiengeführte Landwirtschaft bestmöglich fördere: „Unser Ziel sind nicht die Agrarfabriken – unser Idealbild ist der bäuerliche Betrieb von nebenan“, so Gericke. Dazu gehöre auch, „jungen Landwirten bei der Hofübernahme Planungssicherheit und Perspektiven zu bieten“.

Bio-Betriebe sieht der Europaabgeordnete „als ein zentrales Element der zukünftigen Landwirtschaft, die es ohne künstliche Konkurrenz zu herkömmlichen Betrieben zu fördern gilt“ – ebenso wie die Direktvermarktung und genossenschaftliche Strukturen in der Landwirtschaft. Ein weiteres Thema auf dem Winklhof war der Klimawandel. Die vergangenes Jahr erlittenen, teils verheerenden Frostschäden im Obstbau seien ein mahnendes Zeichen dafür, „dass unsere Landwirte mehr als jeder andere den Folgen des Klimawandels ausgeliefert sind“. Europa, Bund und Land müssten sich hierauf einstellen „und effiziente, unbürokratische Hilfsfonds bereithalten, um betroffenen Betrieben schnell helfen zu können“.

Begeistert zeigte sich der Europaabgeordnete beim abschließenden Besuch des Hofladens vom Geschmack der auf dem Winklhof produzierten Aroniabeere, auch bekannt als schwarze Apfelbeere. Gemeinsam mit den am Hof angebauten, alten Apfelsorten sei der Biohof ein „Musterbeispiel gelebten Artenschutzes“, so Gericke. Er selbst mache sich im Europaparlament dafür stark, den aktiven Schutz seltener und bäuerlicher Sorten von Gemüse, Getreide und Obst stärker zu fördern: „Jede Pflanze, jedes Insekt, das unwiederbringlich von unseren Äckern und Wiesen verschwindet, ist ein herber Verlust, den es in einem gemeinsamen Kraftakt zu vermeiden gilt.“