Münchberger Wählergemeinschaft blickt auf gutes Jahr zurück

FW-Bundestagskandidat Hans Martin Grötsch stellt sich vor

 Münchberg – Unter dem Motto „ der Mensch im Mittelpunkt – Münchberg im Fokus“ konnte der Vorsitzende der MWG, Rainer Ott, überdurchschnittliche viele Mitglieder zur Jahreshauptversammlung 2017 begrüßen.

Nach kurzweiliger Ausführung der im vergangenen Jahr durchgeführten Aktivitäten und dem Hervorheben der Stellung der Münchberger Wählergemeinschaft als Garant der bürgerlichen Mitte seit vielen Jahren bei den Wählern Münchbergs und in den Ortsteilen, konnte der Vorsitzende noch einen wichtigen Gast begrüßen: Herrn Martin Grötsch, den Bundestagswahlkandidaten der FREIEN WÄHLER für Hof und Wunsiedel.

Ott betonte, dass mit Herrn Grötsch nicht nur ein sympathischer und aktiver Kandidat gewonnen werden konnte, sondern dass auch die  Nominierung in Münchberg erfolgte. Ein Umstand, der die Wichtigkeit Münchbergs bei den FREIEN WÄHLERN in Oberfranken noch besonders betone.

Hans Martin Grötsch bedankte sich für die Einladung, stellte sich den Anwesenden vor und ging dann auf seine Schwerpunkte zur Bundestagswahl ein.
Wichtig sei ihm, dass die Kommunen bei der Flüchtlingspolitik vom Bund entlastet werden, denn vielen Gemeinden ist es finanziell einfach nicht möglich dies zu stemmen. Dadurch entsteht die Gefahr das andere Aufgaben schwer umzusetzen seien.
Außerdem kritisierte er, dass der ländliche Raum wie z.B. Hof und Wunsiedel seit Jahrzehnten allein gelassen und andere Teile Bayerns bevorzugt wurden und werden. Diese Auswirkungen sind mit den plötzlich aufgelegten Programmen nur mehr schwer aufzuarbeiten.
Außerdem berichtete er von den drei Informationsveranstaltungen von TenneT zur Stromtrasse, die im Wahlkreis Hof/Wunsiedel stattgefunden haben. Weiter führte er aus, dass festzustellen sei, dass die Förderung zur Entwicklung von Speichertechnologie im Vergleich zu den Kosten der geplanten Stromtrasse nur sehr gering angesetzt sind. Außerdem sei es mit enormen Bürokratieaufwand verbunden, um Fördergelder für eine PV-Anlage mit Stromspeicher zu erhalten.

Dies weiß er aus eigener Erfahrung, da er selbst eine solche Anlage aus Überzeugung installiert habe. Insgesamt sei diese Stromtrasse fragwürdig. Man sollte nicht noch mehr Zeit vergehen lassen, um eine dezentralen Energieversorgung vor Ort aufzubauen.

Die Wertschöpfung würde über die Gewerbesteuer positive Auswirkungen auf den kommunalen Haushalt haben und die Kommunen stärken. So verdienen wieder nur große Konzerne auf Kosten der Bürger und Natur.
Die Landkreise Hof und Wunsiedel seien in Sachen erneuerbarer Energien über Jahre hinweg Vorbild gewesen, bekommen aber nun womöglich eine Stromtrasse ab und ein Atommüll-Endlager sei zudem auch noch im Gespräch.
Da Hans Martin Grötsch selbst in vielen Vereinen ehrenamtlich aktiv ist, setzt er sich für die gesellschaftliche Anerkennung ein, die nicht mit Worten allein getan ist, viel mehr muss deren Arbeit, wie z.B. bei Blaulichtorganisationen oder Flüchtlingshelfern, mit den Ausbau der finanziellen Rahmenbedingungen unterstützt werden.
Am Ende verwies er darauf das die FREIEN WÄHLER keine Spenden von Großunternehmen annehmen, somit sind sie unabhängig.

Danach konnte der Fraktionsvorsitzende der MWG und 2. Bürgermeister Max Petzold aus der Stadtratstätigkeit und aus dem Kreistag berichten. Petzold sprach vor allem die gemeinsam mit den anderen Fraktionen angestoßenen Projekte der Straßen- und Kanalarbeiten an, das Vorantreiben der DSL-Anschlüsse, sowie die Schulsituation und die Finanzen.

Über die Finanzen, hier aber der MWG, berichtete anschließend die Kassiererin Kerstin Rentzsch und stellte ein gutes Zeugnis für die Kassenlage aus.

Erfreulich auch die Mitgliederzahl, erstmalig konnte das halbe Hundert überschritten werden.

Zum Abschluß der Jahreshauptversammlung bedankte sich der Vorsitzende Rainer Ott bei Pascal Dietel, der den neu gegründeten MWG-Jugendstammtisch mit Leben erfüllt, bisher zweimal stattfand und der sehr gut angenommen wurde.

Ebenfalls sollen nun im Stadtgebiet und in den Ortsteilen die MWG-Stammtische wieder starten, um den Bürgerinnen und Bürgern in altgewohnter Weise die Möglichkeit zu geben, direkt mit den Vertretern der MWG zu sprechen. Hier stehen dann neben den Mitgliedern der Fraktion die jeweiligen Ortsverantwortlichen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Münchberger Wählergemeinschaft darf zudem auf gute Kontakte blicken. Man ist sowohl in der Kreis-, als auch in der Bezirksvorstandschaft vertreten und hat sehr gute Kontakte in die Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER.