Wurlitz und Umgebung sagt NEIN zur Stromtrasse

Wurlitz

Bei meiner Vorstellung als Direktkandidat der FREIEN WÄHLER für den Stimmkreis Hof, sage ich immer dazu, dass ich nicht nur rede, sondern auch handle.
Aus meiner Sicht ist nur das der richtige Weg etwas zu bewirken.

Am 21.08.2018 war ich nach Wurlitz eingeladen, weil die von der Stromtrasse betroffenen Landwirte Informationen haben wollten.
Man muss auch feststellen, dass viele bis vor wenigen Tagen gar nicht gewusst haben, dass sie betroffen sind.
Aber seit dem 18.06.2018, an dem TenneT die neuen Korridorverläufe bekannt gegeben hatte, sind viele betroffene durch die Medienberichterstattung darauf aufmerksam geworden und haben natürlich viele Fragen wie es denn weiter gehen soll.

Nachdenlich macht es mich vor allem, dass junge Menschen, die die Landwirtschaft der Eltern übernommen haben und nun mit der Stromtrasse mit allen Grundstücksflächen betroffen sind oder aber bei weiteren Baumaßnahmen keine Möglichkeiten haben, sich in der Zukunft mit ihrer Infrastruktur weiter zu entwickeln.

Am  31.08.2018 war ich mit dem Spitzenkandidaten der FREIEN WÄHLER zur Landtagswahl in Bayern, Hubert Aiwanger, zur Mahnfeueraktion des Bauernverbandes und Bürgerinitiativen auch in Wurlitz.
Hier teilte mir der Ortsobmann vom Bauernverband und Kreisrat Günter Martin mit, dass die Bürger beabsichtigen eine Bürgerinitiative zu gründen.
Um ehrlich zu sein, ging ich davon aus, dass dies im Zeitraum November/Dezember geschehen wird, da die Landwirte mit ihrem zeitintensiven Job, durchaus wichtigeres zu tun haben, als sich mit den Formalien einer Bürgerinitiativengründung zu beschäftigen.

Aber oftmals kommt es anders als man denkt und nun war ich Samstag den 22.09.2018 zur Gründungsveranstaltung eingeladen und bin absolut begeistert über 80 Gründungsmitglieder (Sachstand 24.09.208: über 100 Mitglieder) zum Startschuss der "Bürgerinititaive Wurlitz und Umgebung - NEIN zur Stromtrasse".
Schön war es auch zu sehen, dass viele Altersgruppen vertreten waren und sich viele seit dem 21.08.2018 sehr intensiv in die Thematik eingearbeitet haben.

Viele der Gründungsmitglieder haben auch den Netzgipfel von Bundesminister Altmaier in der vergangenen Woche verfolgt und zeigten sich entäuscht, dass dieser Netzausbau nun noch beschleunigt werden soll.

Wurlitz setzt ein klares Zeichen mit seinem NEIN zur Stromtrasse und JA zur dezentralen Energiewende mit der Wertschöpfung vor Ort.

Ich wünsche allen Beteiligten für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg!